Studentin Johanna Lahrmann bei der Blutspende am Weltblutspendertag 2021

DANKE Johanna!

Autorin Susanne

von 

Susanne
,

 am 14.06.2021

Weltblutspendertag am 14. Juni lenkt Aufmerksamkeit auf die engagierten Spenderinnen und Spender

Blutspenden sind wichtig. Für viele Patienten, die zum Beispiel an chronischen Erkrankungen leiden oder für solche, die sich in Krankenhäusern schweren Operationen unterziehen müssen, können die aus Spenderblut hergestellten Präparate sogar überlebenswichtig sein! Am Weltblutspendertag, dem 14. Juni jeden Jahres, gilt deshalb weltweit die Aufmerksamkeit den Menschen, die freiwillig und oftmals regelmäßig mit ihrem Einsatz als Blutspenderinnen und Blutspender Leben retten! In Deutschland werden jeden Tag 15.000 Blutspenden benötigt, um den vorhandenen Bedarf decken zu können.

Johanna gab in Hamburg die zweite Blutspende ihres Lebens ab

Eine, die in diesem Jahr am 14. Juni mit ihrer Spende zur Lebensretterin geworden ist, ist Johanna Lahrmann aus Hamburg. Die 20-jährige Studentin des Fachs „Soziale Arbeit“ hatte sich ihren Spendetermin in den Räumen des DRK-Kreisverbands Hamburg Nordost in Hamburg-Barmbek für 15 Uhr reserviert. Die zweite Blutspende ihres Lebens sei das, sagt Johanna, ihre Erstspende hatte sie mitten in der Corona-Pandemie im Herbst 2020 geleistet.

„Gerade diese Zeit der Krise hat einem doch vor Augen geführt, dass auch die eigene Gesundheit nichts ist, was selbstverständlich immer da ist. Mich hat diese Erkenntnis dazu motiviert, mit dem Blutspenden zu beginnen“.

Johanna Lahrmann
Studentin aus Hamburg

So wie Johanna haben insbesondere im Frühjahr des vergangenen Jahres viele, gerade auch jüngere Menschen gedacht. Glücklicherweise. Denn die Blutversorgung konnte zu Beginn der Pandemie jederzeit sichergestellt werden – obwohl aus unterschiedlichen Gründen weniger Spendetermine durchgeführt werden konnten. Besonders die Anzahl derjenigen, die im März, April oder Mai 2020 als Erstspender zu den DRK-Blutspendeterminen kamen, war außergewöhnlich hoch. Um Patienten auch langfristig in den nächsten zehn, und auch in den nächsten 20 Jahren kontinuierlich mit den teilweise nur wenige Tage haltbaren Blutprodukten versorgen zu können, ist es wichtig, dass die jungen Erstspenderinnen und Erstspender nun auch zu Mehrfachspendern werden. So wie Johanna. Eine Freundin aus ihrem Bekanntenkreis sei bereits auf Bluttransfusionen angewiesen gewesen. „So ein persönlicher Bezug motiviert natürlich zusätzlich“, sagt die Studentin.

 

Bei ihrer Erstspende habe sie sich rundum in guten Händen gefühlt, betont die Neu-Hamburgerin, die zum ersten Mal im Landkreis Vechta in Niedersachsen – ihrem ehemaligen Wohnort – Blut gespendet hat. Aber auch bei ihrer zweiten Spende ist Johanna absolut cool. „Hier wird sich gut um mich gekümmert und es ist doch letztlich nur ein kleiner Pieks, mit dem ich so viel bewirken kann. Ich werde auf jeden Fall mit dem Blutspenden weitermachen.“

 

DANKE JOHANNA! Dein Engagement ist unverzichtbar.

Anteil der Zweitspender ist gestiegen

Um ungefähr 5 % ist der Anteil der Zweitspender im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost seit dem Beginn der Corona-Pandemie gestiegen. Ein erfreulicher Trend, der unbedingt anhalten muss, wenn die Blutversorgung langfristig gesichert werden soll.

Der Weltblutspendertag ist ein Tag, den wir sehr gern zum Anlass nehmen, uns bei allen Blutspenderinnen und –spendern zu bedanken. Egal ob Erstspender, Zweitspender oder langjähriger Mehrfach-Blutspender. Ihr Einsatz ist gefragt, um Patienten zu helfen, und erst wenn ihre Spenden fehlen, fällt es auf!

 

Alles über unsere Kampagne missingtype findest du übrigens hier

Und hier findest du Blutspendetermine in deiner Nähe und die Möglichkeit zur Terminreservierung

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Fotos: © S.v.Rabenau/DRK-Blutspendedienst Nord-Ost


Autorin Susanne
Susanne

Liebt als gebürtige Kielerin Wind und Meer und freut sich, dass sie auf vielen Terminen zum Thema Blutspende in Hamburg und Schleswig-Holstein Land und Leute immer besser kennenlernt.

Pressereferentin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost am Standort in Lütjensee, Schleswig-Holstein

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