Team der Ostseeschule unterstützt die DRK-Blutspende in Flensburg

„Wir wollen auch in Krisenzeiten helfen“: Ostseeschule Flensburg unterstützt DRK-Blutspende

Autorin Susanne

von 

Susanne
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 am 19.03.2021

Erfolgreiche Blutspendeaktion in der Ostseeschule

Einen „vollen Erfolg“ nennt Heiko Niehaus vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost die Blutspendeaktion, die er gemeinsam mit Mitarbeitenden der Ostseeschule in Flensburg-Mürwik organisiert hat. 50 Spenderinnen und Spender hatten sich im Vorwege mit einer festen Spendezeit für den Termin angemeldet. Alle, die an diesem Nachmittag nach und nach auf den sechs in der Schulsporthalle aufgebauten Spenderliegen Platz nehmen, wollen mit ihrem Einsatz Hilfe für Patienten leisten, die zum Beispiel aufgrund schwerer Erkrankungen auf Bluttransfusionen angewiesen sind. Besonders gefreut hat die Organisatoren der hohe Anteil von 20 Erstspenderinnen und Erstspendern. „Wenn wir diese auch als regelmäßige Blutspender gewinnen können, dann ist das schon ein großer Schritt in Richtung der langfristigen Sicherstellung der Blutversorgung im Norden“, sagt DRK-Öffentlichkeitsreferent Niehaus.

Team der Schule hatte die Blutspendeaktion angeregt

Beate Reimer, Mitarbeiterin aus dem Schulbüro und selbst aktive Blutspenderin mit schon 41 geleisteten Spenden, und Cora Beyer aus dem Lehrerkollegium hatten bereits im Laufe des vergangenen Jahres die Idee, die Schulräumlichkeiten wieder für die Blutspende zu nutzen. In der Vergangenheit hatte es dort bereits Spendeaktionen in Zusammenarbeit mit dem DRK gegeben, die letzte gemeinsame Aktion liegt jedoch mittlerweile acht Jahre zurück. „Zunächst dachten wir, das Projekt müsse wegen der Pandemie erst einmal auf Eis gelegt werden, aber dann kam Herr Niehaus auf uns zu. Denn gerade in Pandemie-Zeiten suchte das DRK dringend nach Spenderäumen, die genügend Platz für die Durchführung einer Blutspende unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln boten“, erklärt Beate Reimer. Die Unterstützung von Schulleiter Ulrich Dehn war den Organisatorinnen sofort sicher. „Das Hygienekonzept des DRK ist überzeugend und dass Blut auch in Zeiten einer Pandemie dringend benötigt wird, das ist uns allen bewusst“, schildert Dehn die Motivation für seine Unterstützung.

Per Rundmail, mit Plakataushängen und über die persönliche Ansprache wurde für die Spendeaktion geworben. Im Lehrerkollegium und unter den Schulmitarbeitern genauso wie bei den Eltern der Schulkinder und in der zur Schule gehörigen Kita „Ostsee-Kinderhaus“.

Blutspenderin Lynn Kula arbeitet als Erzieherin im "Ostsee-Kinderhaus"

Lynn Kula lässt vor der Blutspende ihren HB-Wert bestimmen

Von der angegliederten Kita kam auch Erzieherin Lynn Kula herüber in die Schulsporthalle. Für die insgesamt dritte Blutspende ihres Lebens nutzte die 28-jährige Flensburgerin die Möglichkeit direkt an ihrem Arbeitsplatz. Die E-Mail mit der Info über die Blutspende kam von der Schulleitung und beinhaltete auch gleich den Anmeldelink für eine feste Spendezeit. Da habe sie sich direkt eingetragen, so Lynn Kula. „Ich habe zwar Angst vor Spritzen, aber den Menschen, denen ich hier helfen kann, geht es doch eher schlechter als mir. Da überwinde ich meine Angst gern. Und wer weiß: Vielleicht benötige ich selbst eines Tages das Blut eines anderen Spenders“.

Einer Wiederholung der rundherum gelungenen Gemeinschaftsaktion von Ostseeschule und DRK steht eigentlich nichts im Wege. Heiko Niehaus will damit diesmal nicht wieder acht Jahre warten. „Den heutigen Erstspendern wollen wir gern Gelegenheit geben, zu Mehrfachspendern zu werden und Schulleiter Ulrich Dehn hat seine eigene Teilnahme auch schon zugesagt. Kooperationen wie diese sind für uns gerade in Krisenzeiten von größter Bedeutung und für Patienten überlebenswichtig.

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Fotos: ©S.v.Rabenau/DRK-Blutspendedienst Nord-Ost


Autorin Susanne
Susanne

Liebt als gebürtige Kielerin Wind und Meer und freut sich, dass sie auf vielen Terminen zum Thema Blutspende in Hamburg und Schleswig-Holstein Land und Leute immer besser kennenlernt.

Pressereferentin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost am Standort in Lütjensee, Schleswig-Holstein

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